achensee.literatour – Die Worte wogend wie der See

Es scheint eine besondere Kraft zu sein, eine spezielle Magie, die es seit jeher vermag, illustres Publikum an den Achensee zu locken, sie hier zu halten, sie zu verzaubern. Nicht nur Könige, Fürsten oder geistige Würdenträger sind in den vergangenen Jahrhunderten zuhauf hier zu Gast, manche gar fast wie zu Hause gewesen, auch für Künstler, Musiker und Literaten waren der See und seine Umgebung gleichermaßen Quell der Inspiration und Rückzugsort.

Ein Literat unserer Zeit, Felix Mitterer, ist gar hier geboren und aufgewachsen. Warum also etwas so Gutem, so Schönem nicht einen Rahmen verleihen, eine über die Jahrhunderte gewachsene Tradition nicht weiterführen, neu beleben? Das war der Ursprungsgedanke hinter der achensee.literatour, die von 21. bis 24. Mai 2020 zum bereits neunten Mal stattfindet. Alljährlich im Frühjahr kehren im Rahmen dieses Formats die Literaten an den See zurück, bringen ihre Geschichten mit und erzählen ihren Zuhörern auf der Alm, im historischen Widum, an Bord eines Achensee-Schiffs oder im Rahmen einer Wanderung.

„Die Verbindung zwischen Landschaft und Literatur, die Welt der Bücher, eingebettet zwischen Bergen und See – es gibt wenige Festivals, die vor so herausragender Kulisse stattfinden“, beschreibt Autor und Schirmherr der Literatour Bernhard Aichner den Zauber der achensee.literatour.

Bereits liebgewonnene Traditionen werden natürlich auch in der neunten Auflage beibehalten: die Krimiwanderung am letzen Tag der Veranstaltung am Dien-Mut-Weg und die Verleihung des TYROLIA achensee.literatour-Stipendiums im Rahmen der Eröffnung. Das Stipendium beinhaltet neben dem Preisgeld auch einen Arbeitsaufenthalt in der Region. Und dann kann die Gewinnerin oder der Gewinner, ebenso wie jeder, der hierher kommt an den See, es genauso machen wie Bernhard Aichner es liebt: „Durch die wundervolle Landschaft streifen und nachdenken, auf einer Bank sitzen mit Musik in den Ohren und dabei Geschichten schreiben.

Programm achensee.literatour