Taktvoll – Das richtige Verhalten am Fels und im Klettergebiet

Achensee_Klettercamp

Stellt euch vor! Früh morgens an einem warmen Sommertag – die Vögel zwitschern – eine klare und frische Morgenluft umgibt euch und der angestrebte Fels ist bereits in Sichtweite. Dem perfekten Klettertag steht nichts mehr im Weg… oder doch? Ungenaue Parker machen freie Stellplätze unbenutzbar, der Wegesrand ist übersät mit Müllresten und laute Musik übertönt die beruhigenden Klänge des Waldes. Ein perfekter Klettertag und ein entspanntes Miteinander setzt bestimmte Verhaltensweisen am und um den Fels voraus.

Tu’s für dich, für deine Mitmenschen und der Umwelt zuliebe.

Parken – Do it right
Das richtige Parken beinhaltet das Auto so anzureihen, dass ein weiteres Fahrzeug die Möglichkeit hat, sich dazuzustellen. Nutze die ausgeschilderten Parkplätze – sie wurden speziell für dich und deine Outdoorfreunde geschaffen. Zudem findest du hier zu jedem Klettergarten einen Parkplatz, wodurch wir deine Anreise erleichtern möchten.

A waste problem – Abfälle sind noch hier, auch wenn Du schon lange fort bist
Taktvoll mit der Natur umzugehen, bedeutet den eigenen und gegebenenfalls auch fremden Müll wieder mit nach Hause zu nehmen oder in einen dafür vorgesehen Mülleimer zu schmeißen.

Chalk off – Nimm die Bürste in die Hand
Der Spruch „Lass die Natur so zurück, wie du sie vorgefunden hast“ gilt auch hier. Trotz geringer Verursachung von Umweltschäden, kann Chalk bei bestimmten Ausnahmen wie beispielsweise Sandstein die Felsoberfläche zerstören. Chalk verstopft die Gesteinsporen und bindet Wasser, welches sich bei Kälte ausdehnt und die Oberfläche beschädigt bzw. schmieren lässt.

Climb the walls – bin ich hier überhaupt richtig?
Die Information ob das Klettern in einem bestimmten Gebiet erlaubt ist oder nicht, kann aus der aktuell gehaltenen Webseite entnommen werden. Gegebenenfalls können auch Einheimische zur Hilfe herangezogen werden. Des Weiteren bietet der Atoll Achensee Shop zahlreiche Flyer und Broschüren über das Klettergebiet im Rofan und Karwendel, welche zur Orientierung dienen können. Hier nochmal zu der interaktiven Karte mit Detailinformationen zu den einzelnen Klettergärten.

On the beaten track
Abseits der Wege sein – die Entdeckerlust packt uns manchmal alle! Nichtsdestotrotz sollten speziell geschaffene Strecken eingehalten werden, da sich Kletterrouten häufig in Schutzgebieten befinden. Wir bitten dich deshalb, die offiziellen Zustiege zu nutzen und die Hinweisschilder zu beachten.

Naturpinkeln – What’s that?
Jeder kennt diese Situation… schnell nochmal für kleine Mädchen bzw. kleine Jungs gehen zu müssen. Jedoch ist noch nicht jeder in den Genuss gekommen sich in der Natur zu erleichtern. Sucht euch dafür ein ruhiges Plätzchen und nehmt euer Toilettenpapier nach Benutzung in einem dafür extra mitgebrachten Säckchen wieder mit. Eine natürliche Alternative für das Toilettenpapier ist beispielsweise die Pestwurz. Allerdings ist der beste Tipp noch zu Hause bzw. im Hotel komfortabel aufs WC zu gehen. Zudem haben wir für unsere tierischen Begleiter rund um den Achensee Hundetoiletten aufgestellt.

Ahrrrrr – That noise
Selbstgewählte Musik in der Beatbox kann ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Zu laute Musik belästigt andere Kletterer, aber auch die Bewohner des Waldes und sollte deshalb behutsam genutzt werden. Als Tipp: Listen to the sound of silence.

Sleepover – Den Sternen entgegen
Draußen in der Natur – ein wärmendes Lagerfeuer – Schlafen unter Sternenhimmel… Musik in den Ohren eines echten Abenteurers. Dies ist alles möglich, jedoch mit Einhaltung einiger Verhaltensregeln. Das Entfachen eines Feuers und Zelten wie die Indianer ist nur auf ausgeschilderten Feuerstellen und auf offiziellen Campingplätzen erlaubt.

Taktvoll mit der Natur umzugehen, bedeutet jedoch noch viel mehr und umgibt uns zu jeder Zeit. Weitere Informationen findest du hier oder auf Facebook unter Achensee – Tirols Sport & Vital Park in den Notizen.