Kitesurfen am Achensee

Für Kiter gibt es am Achensee perfekte Windverhältnisse.

Daniel Gredler lebt mit dem Wind – und von ihm. Daher hat er den Achensee auserkoren, wo sich an heißen Sommertagen nachmittags die Thermik aufbaut und morgens oft schon der Föhn bläst. Auch wenn man die Uhr nicht wirklich danach stellen kann, machen die hervorragenden Verhältnisse das Tiroler Meer zum Hot Spot für windversessene Wassersportler wie Daniel Gredler. In seiner Kiteschule führt er Anfänger und Fortgeschrittene in den Trendsport ein. Und wenn mal Flaute herrscht? Dann schnappt er sich das Stand Up Paddleboard und gleitet gelassen übers Wasser. Denn der nächste Wind kommt bestimmt.

„Freiheit, Abenteuer, einfach das beste Lebensgefühl“, beschreibt Daniel Gredler die Faszination, die das Kitesurfen auf ihn ausübt. Nachdem er Profis rund um den Globus von Venezuela und Brasilien bis nach Ägypten zu Wettkämpfen begleitet hat, ist der 35-Jährige jetzt froh, am Achensee das persönliche Paradies gefunden zu haben.

Paradies für Einsteiger und Fortgeschrittene
An schönen Tagen sind es 70, manchmal sogar 80 Kitesurfer, die am Achensee mit den Elementen spielen. Rund 100 Kilometer pro Stunde, bis zu 15 Meter hohe Sprünge – ein faszinierendes Schauspiel für Passanten. „Aber bis man so weit ist, braucht es schon jede Menge Training“, so Daniel Gredler, der das Thema Sicherheit in seinen Kursen ganz groß schreibt. „Schirm loslassen und ins Wasser springen – das ist die absolute Notbremse, wenn Anfänger sich nicht mehr zu helfen wissen.“

SUP als Ausgleich zum Kitesurfen
Als Ausgleich zu Adrenalin-Kicks beim Kitesurfen – und natürlich um Flauten zu überbrücken – schwört der Experte auf Stand Up Paddleboarding. Weil es unglaublich beruhigend ist und wenn man es ambitioniert betreibt, ein ideales Ganzköper-Workout, bei dem Beine, Rücken, Rumpf und Arme beansprucht werden. „Man hat den Bogen schnell raus“, weiß Daniel Gredler, der selbst am liebsten morgens ganz in der Früh unterwegs ist und abends, wenn die Sonne untergeht.

Kurse im Kitesurfen
Dreitägige Kurse werden für Anfänger ebenso wie für Fortgeschrittene angeboten. Konkret am südöstlichen Seeufer in Buchau, wo er seit 2009 die Kiteschule „learn2kite“ betreibt. Hier geht`s zum aktuellen Wetter- und Windbericht.