Tipps für Volkslangläufer

Vorbereitungen zum Achensee 3-Täler-Lauf

Oder auch für Jene, die es noch werden möchten.
Was man für ein Langlaufrennen unbedingt berücksichtigen und wissen sollte: 

1. Welchen Wettkampf suche ich mir aus und wie bereite ich meinen Körper darauf vor?
Vorab wählt man Distanz und Technik und anschließend bereitet man Schritt für Schritt seinen Körper auf die gewählte Wettbewerbskategorie vor. Eventuell kann man Tipps von ehemaligen Teilnehmern erfragen, wenn man die örtlichen Gegebenheiten nicht kennt bzw. nicht die Möglichkeit hat, vor Ort zu trainieren.
Und dann sollte man natürlich wissen oder lernen, wie man seinen eigenen Körper am fittesten macht? Wie reagiert der Körper auf Stress? Was muss/ darf/ kann man essen, damit man richtig zur Höchstform auflaufen kann und die optimale Leistung erbringt? Wie viel Flüssigkeit braucht der Körper bei optimalen Tempo? Learning by doing ist hier ein guter Tipp und nie erst bei einem Rennen neue Riegel oder Gels ausprobieren.

2. Mein perfektes Material und wie bereite ich dieses optimal für den Veranstaltungstag vor?
Mit welchen Skiern kommt man am Besten zurecht? Passt die Länge der Stöcke? Welche Möglichkeiten der Materialabstimmung hat man selbst? Wer könnte einem hilfreiche Tipps beim Wachsen geben uvm.? Wenn man optimal mit seinem Material abgestimmt ist und am Veranstaltungstag das Material perfekt auf die natürlichen Gegebenheiten (Schneetemperatur, Wetterprognosen, …) vor Ort abgestimmt ist, steht einem erfolgreichen Rennen nichts mehr im Wege.
Meist wird auch direkt vor Ort noch ein Wachsservice angeboten. Die Anreise einen Tag vorher kann sich somit doppelt lohnen – Streckenerkundigung und Materialabstimmung.

Am Achensee gibt es den Achensee Wax-Coach powered bei TOKO. Neben den Empfehlungen findet man auch Live-Wetterdaten vom Langlaufzentrum Pertisau. Mithilfe dieser Informationen steht einer optimalen Skipräparierung nichts mehr im Weg.

3. Wie sieht die Rennstrecke aus?
Wie verläuft die Strecke? Sind Höhenmeter oder auch Abfahrten zu bewältigen? Gibt es Engstellen bzw. gibt es Abzweigungen, die man unbedingt wissen sollte? Die Strecke sollte man, auch wenn man vorab nicht die Möglichkeit einer Besichtigung hat, zumindest im Kopf haben, um etwaigen Überraschungen vorzubeugen und hier nicht unnötig Stresssituationen herauf zu beschwören.

4. Stress am Veranstaltungstag vermeiden!
Man plant im Vorhinein und organisiert sich einen groben Überblick über den Start-/Zielbereich, wo bekommt man die Startunterlagen? Wo kann man sein Auto abstellen oder wo befindet sich die gebuchte Unterkunft? Wo kann man sich nach dem Rennen umziehen bzw. eventuell sogar duschen? Somit vermeidet man schon mal unnötigen Stress für seinen Körper – der Rennstress an und für sich, wird den Körper noch zur Genüge strapazieren.