Snowkiten am Achensee

In Achenkirch befindet sich das Snowkite-Gelände der Snowkiteschule Achensee.

Die Wintervariante des Kitesurfens macht so richtig Laune. Mit einem Kite über den Schnee zu surfen, ist ein Abenteuer, das jeder Ski- und Sportfan probiert haben sollte. Seit dem Jahr 2010 gibt es am Achensee die erste lizenzierte Snowkiteschule. Hier ist man also in besten Händen.

Platz ist ausreichend vorhanden und den braucht man auch, wenn man mit dem Drachen in den Händen loslegt. Am Nordufer des Achensees in Achenkirch liegt das präparierte Snowkiteareal. Die Lage ist perfekt, denn die Windbedingungen sind ausgezeichnet. Hier zeigen Profis vor, wie es geht – und die Schüler machen, zumindest die einfachen Manöver sofort nach, denn schwierig ist das Erlernen des Sports nicht, wie Maria von der Snowkiteschule erklärt. Man muss eigentlich nur Freude an der Bewegung mitbringen, sollte beim Skifahren zumindest den Schneepflug beherrschen und beim Snowboarden ein paar Meter in beide Richtungen fahren können. Der Clou liegt darin, den Drachen in den Griff zu bekommen. Doch das sollte nicht allzu schwer sein. Nach ein bis zwei Stunden Unterricht gleiten die meisten immerhin schon ihre ersten Meter im Schnee.

„Angst braucht man überhaupt keine zu haben. Es macht einfach Spaß, nur durch die Kraft des Windes angetrieben zu werden,“ beschreibt die Kitelehrerin, was die Faszination des Snowkitens ausmacht. Und außerdem: „Snowkiten ist auch für Kinder ein toller Sport, bereits ab sieben Jahren kann man loslegen. Unsere ältesten Schüler waren übrigens 80 Jahre jung“, meint Maria und macht damit auch all den Junggebliebenen Mut. Wer sich bei der Snowkiteschule anmeldet, bekommt zunächst eine kurze, aber fundierte Einführung in die Sicherheitssysteme, dann geht es auch schon an die ersten Flugversuche mit dem Drachen.

Was es zum Snowkiten braucht, ist neben Schnee natürlich auch Wind. Ab ca. vier Knoten, das entspricht in etwa 10 Stundenkilometer, kann man schon starten. Und die gibt es am Achensee fast immer. Was das Können anbelangt, gibt es natürlich viel Spielraum nach oben. Etwa was die Geschwindigkeit anbelangt, mit der man über den Schnee gleitet, oder akrobatische Einlagen wie Sprünge. Das kann man, muss man aber nicht machen. Spaß gibt es auch ohne Speed und Sondereinlagen.